FastFoodVideo - Pete's privater Blog

März 26

[video]

März 13

Mein Album "Venedig" auf Flickr -

Fotos von meinem Kurztrip nach Venedig - kommen vermutlich nach und nach welche dazu

(Quelle: fastfoodvideo)

März 08

Ach so, du arbeitest mit dem Computer, damit könnte ich das auch!

Herrschaften das nervt! Seitdem ich mich mit digitaler Bild- und Videobearbeitung auseinandersetze (und das mach ich jetzt auch schon fast 20 Jahre lang) höre ich immer den gleichen Satz:

“Ach so, du arbeitest mit dem Computer, damit könnte ich das auch!”

Warum zur Hölle machst du’s dann nicht? Ist das unter deiner Würde? Komm, bitte, setz dich her, hier an meinen Computer und mach. Mach genau das, was ich mache!

“Ich kenn ja das Programm nicht.”

Dann kannst du’s also doch nicht?

“Klar könnte ich, wenn ich das Programm kennen würde.”

Ist natürlich ein großartiges Argument. Wenn ich das könnte, was du kannst, dann könnte ich das auch…

“Ja aber mit dem Computer ist doch alles einfacher.”

Ja und mit nem Pinsel ist es auch einfacher ein Bild zu malen, als mit einer Klobürste - je nach Bild natürlich. Computer und Software sind Werkzeuge. Genau wie ein Hammer, eine Säge und ein Schraubenzieher Werkzeuge sind. Klar, erleichtert der Computer vieles, aber er ist auch kein (um ein oft strapaziertes geflügeltes Wort aus der Tontechnik zu verwenden) Klärwerk: Wenn ich Scheiße reinpumpe, dann kommt auch Scheiße raus. Da hilft kein Filter.

Und klar, ich hab auch schon zu viele durchschnittliche Fotos gesehen, die mit ein paar Instagram-Filtern aufgehübscht wurden und die trotzdem durchschnittliche Bilder bleiben.

“Genau davon spreche ich doch: Bearbeitung! Die Kunst liegt doch darin, gleich ein tolles Bild zu machen und nicht erst durch Bearbeitung”

Nein! Die Kunst liegt darin, ein tolles Bild zu machen. Punkt. Wie du das erreichst, ist doch erst mal egal! Ob du das gleich mit der Kamera oder durch Bearbeitung machst, ist eine Frage der Herangehensweise. Jeder Bildermacher tut alles, um seinen Bildern etwas Besonderes zu geben. Durch “Warten auf den besonderen Moment”, durch einen “besonderen Blickwinkel”, durch “besondere Filter, die er vor die Linse schraubt” etc. etc. etc.

Kein Bild, das du jemals gesehen hast, ist unbearbeitet. Die Bearbeitung fängt mit der Wahl der Kamera, der Objektive, der Belichtungszeit, der Blende, des Blickwinkels… an.
In “analogen Zeiten” war die Wahl des Films, des Fotopapiers, die Entscheidung ob ich selbst Entwickle oder meine Negative an ein Labor gebe, etc. eine Bearbeitungsentscheidung. Und jedes Labor bearbeitet deine Bilder. Da werden Kontraste verstärkt oder abgeschwächt, da wird an der Farbigkeit gedreht, da wird ggf. zugeschnitten.

Die Bearbeitung, die ich am Computer mache ist eine subjektive, technische und manchmal auch künstlerische Entscheidung. Ich fotografiere meist in RAW, d.h. ich muss sowieso Entwickeln. Und Entwickeln ist Bearbeitung. Und meist fotografiere ich auch so, dass ich möglichst viel Bearbeitungsspielraum habe. Nicht weil ich nicht weiß, was ich mit dem Bild machen will, sondern weil ich ganz genau weiß, was ich mit dem Bild machen will und mir möglichst viel Bildinformationen erhalten möchte, um das mit dem digitalen Negativ machen zu können, was ich machen will.

“Warum machst du das Bild nicht gleich so, wie du es haben willst? Kannst du das nicht?”

Manchmal tatsächlich nicht. Weil manche Dinge mit meinen Werkzeugen Kamera und Objektiven in der Form nicht möglich sind. Wenn ich eine teurere Kamera oder teurere Objektive hätte, würden manche Dinge vielleicht auch gleich gehen. Aber Fotografie (und Video) sind in meinen Augen keine Technikschlacht.
Bei manchen anderen Dingen will ich mich schlicht und ergreifend beim Fotografieren nicht damit aufhalten, die Kamera für ein Billd genauso einzustellen wie ich sie für dieses eine Bild brauche, nur um sie beim nächsten Bild wieder umstellen zu müssen. Oder: Warum soll ich komplizierte Aufbauten machen, um beispielsweise Licht abzuschatten, wenn es in der Nachbearbeitung manchmal schneller und unkomplizierter geht und ich damit die exakt gleiche Bildwirkung erziele? Da fotografiere ich lieber “neutral” und forme das Bild in der Nachbearbeitung genau so, wie ich es mir bei der Aufnahme vorgestellt habe.
Dazu muss ich allerdings exakt wissen, was geht und was nicht geht und ich muss meine Werkzeuge beherrschen. Nicht alles ist in der Nachbearbeitung möglich.
Ein ausgefressener Himmel ist ein ausgefressener Himmel, abgesoffene Schatten sind abgesoffene Schatten, da kann ich auch in der Nachbearbeitung nichts mehr machen. Wenn das Rot des Sonnenuntergangs allerdings in der Aufnahme nicht so knallt, wie ich das haben möchte, kann ich natürlich die Sättigung in der Kamera erhöhen und gleichzeitig riskieren, dass der Moment vorbei ist. Oder ich fotografiere “safe” und drehe danach das Rot in der Nachbearbeitung genau so, wie ich es gesehen habe bzw. haben möchte.

Du könntest das, was ich kann auch (vermutlich sogar besser als ich), wenn du mit dem Computer arbeiten würdest?

Im Ernst: Das glaub ich dir sogar! Ich könnte auch Häuser bauen, wenn ich Architekt wäre. Ich bin aber keiner. Und deshalb erkläre ich auch keinem Architekten, ich könnte das auch.

(Quelle: fastfoodvideo)

Febr. 07

Febr. 01

behindyouwithasmile:

Created by So Damn True♥ Credit her if you use! ❤ liked on Polyvore

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(via idiotmagnet)

Jan. 21

Wir Bühnentiere sind doch ein schräges Völkchen. Was uns im echten Leben fertig macht, das genießen wir im Rampenlicht. Viele werden es in meiner derzeitigen Situation vielleicht als unangebracht ansehen, aber ich kann nicht anders. Ich vermute mal, dass selbst Kokain keine solche Abhängigkeit erzeugen kann, wie das Lampenfieber, das Lachen und der Applaus.

Schräg? Ja! Definitiv. Wir quälen uns, unsere Lieben und unsere Mitspieler um dem Publikum das zu geben, was es möchte. Und gibt es etwas Schöneres als das?

Ab 25. Januar drei Wochen lang immer Freitag und Samstag auf der Bühne des Millionendorf-Theaters München: “Bitte Keine Blumen” - eine turbulente Komödie in drei Akten um einen Kranken, der nicht krank ist.

Spielort: Grüner Saal des “Stammhauses zum Augustiner” in der Neuhauserstraße

Jan. 14

Und dann, mit einem Mal - ganz plötzlich - begann sich das Licht, das hinter der Wand aus dunklen Wolken verborgen war, langsam, ganz langsam seinen Weg durch die Finsternis zu bahnen.

Einem einzelnen, feinen Strahl Sonnenlichts gelang es schließlich, bis auf den ausgetrockneten, steinigen Boden der Einöde, die nun schon seit Wochen unter der undurchdringlich scheinenden Staubwolke der letzten Monate lag, hindurchzudringen.

Und ein leiser, feiner Ton erklang, wurde lauter und lauter. Harmonien erfüllten die ehemals toten Schluchten. Die Musik war zurückgekehrt ins Tal der Stille. Das Leben begann erneut.

” — Thomas Dunkler (aus “Das Buch N”)

Jan. 09

“Comedy = truth + pain” — John Vorhaus (“The comedy toolbox - How to be funny even if you’re not”)

Jan. 02

Dez. 19

Ohoo… Instagram

Instagram rudert zurück? Man glaubt es kaum.

“Ne, war ja alles gar nicht so gemeint. Und überhaupt: Ihr habt das alles falsch verstanden… Aber weil ihr alle voll sauer seid und wir euch zuhören, haben wir mal die ganzen missverständlichen Passagen entfernt.”

Ja, ne, is klar: War nie so gemeint, aber weil ihr uns alle falsch verstanden habt…

Ich bin ja eigentlich kein Freund von Shitstorms, aber manchmal, aber manchmal… ;)

http://blog.instagram.com/post/38252135408/thank-you-and-were-listening

Dez. 18

Instagram Blog: Privacy and Terms of Service Changes on Instagram -

instagram:

Our community has grown a lot since we wrote our original terms of service. To get things up to date for the millions of people now using Instagram, we’re bringing you new versions of our Privacy Policy and Terms of Service.

Here are a few key updates:

Alright, Instagram, nice to have known you! Bye, bye! Not angry, because you’re about to sell the pictures of users, but angry about that you don’t even ask.

Uuuund tschüss, Instagram! Bilder zu verkaufen ohne zu fragen geht gar nicht!

Dez. 17

“Bühnchen und Bliemchen” - oder: “Aufklärung”

Ich werde immer wieder gefragt, was es mit dem UFO auf sich hat, das immer wieder *bei* und auch *an* mir auftaucht. Da will ich jetzt mal für Aufklärung sorgen:

UFOimage


Kurzversion: Es ist über die Jahre eine Art Logo geworden. Ich habe es vor Jahren mal gezeichnet und es ist immer wieder in genau dieser Form in meinen Arbeiten aufgetaucht.

Lange Version: Ich glaube an Geschichten. Unsere gesamte Zivilisation baut auf Geschichten auf, auf Märchen, Sagen und auch religiösen Texten (sofern man das alles voneinander trennen möchte). Sie behandeln direkt oder indirekt unser Dasein als Mensch, unsere Probleme unsere Ängste, unsere Wünsche und unsere Träume und sie bieten Lösungsansätze - meist indirekt.

Das schöne daran ist, das diese Texte niemals mit erhobenem Zeigefinger moralisieren, sondern unterbewusst Möglichkeiten unserer menschlichen Weiterentwicklung und zeigen und demonstrieren, wie unsere Gesellschaft funktioniert oder eben nicht funktioniert. Alles größtenteils auf metaphorischer Ebene.

“MOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOMENT”, höre ich da schon den einen oder anderen aufschreien, “Märchen sind nicht moralisierend? Sind nicht zeigefingerhaft?”

Nein, sind sie nicht.

“Aber, halt, Stopp, Auszeit! Woher bitte kommt denn der Satz «Und die Moral von der Geschicht»? Aus Märchenbüchern, oder?”

Ja, stimmt!

“Ha-haaaaaaaaaaaa!”

Nix, ha-haaaaaaaa! Die Märchen, die wir kennen, sind größtenteils überarbeitet, von den Grimm-Brüdern, oder von wem auch immer. Die echten, wahren, unveränderten Volks-Märchen, Sagen und Geschichten, sind (noch) wesentlich weniger stromlinienförmig, als das, was in Büchern steht. Märchen entstanden über Jahrhunderte und Jahrtausende, wurden von Mund zu Ohr, von Mund zu Ohr und von… ja, Mund zu Ohr weitergegeben. Die Grimms (bleiben wir bei ihnen) haben viele davon gesammelt und editiert, Moral hinzugefügt. Kann man sich mal ausgiebig damit beschäftigen, wenn man möchte. Großartiges Buch zum Thema “Kinder brauchen Märchen” von Bruno Bettelheim. Ob man Bettelheims Interpretationen nun alle so hinnimmt, sei jedem selbst überlassen, trotzdem hat mir dieses Buch die Augen geöffnet. Märchen sind mehr als Zeitvertreib oder spannende Lektüre, mehr als nicht-medikamentöse Einschlafhilfe für Kinder. Aber das führt zu weit jetzt. Vielleicht schreib ich mal mehr über Märchen…

Das UFO, darum soll es gehen. Jede Zivilisation hat ihre Geschichten, ihre Götter und ihre übernatürlichen Kräfte. In unserer - ach so aufgeklärten - Zeit ist kein Platz mehr dafür. Wir haben ja die Wissenschaft und die Wissenschaft erklärt uns alles. Es gibt nichts Übernatürliches mehr. Für diejenigen, die das jetzt nicht verstanden haben: Das war Sakasmus.

Die Wissenschaft erklärt überhaupt nichts. Bestenfalls beschreibt sie. Niemand konnte mir bisher so wirklich erklären, wie so eine einfache Sache wie eine Glühbirne funktioniert.

“Naja, das ist doch ganz einfach. Schalter an, Strom fließt… also Elektonen fließen durch einen Draht… dann durch Glühwendel in einer Glühbirne… Reibung uns so… die wird heiß und es gibt Licht. Ist doch ganz simpel.”

Klar, du beschreibst, wie es funktioniert, aber wieso bewegen sich Elektronen durch feste Materie?

“Naja, feste Materie ist das ja nicht so ganz wirklich. Elekrtronen sind total winzig und so ein Draht… der besteht aus Atomen, die sind etwas größer und da ist Platz zwischen… und in dem Platz fließen die Elektronen.”

Aber warum fließen die?

“Was weiß ich? Elektromagetismus. Ist doch egal, Hauptsache es funktioniert!”

Stimmt, völlig egal! Es funktioniert. Und das ist die Hauptsache. Ich habe mich nach meiner Schulzeit noch weniger mit Physik beschäftigt, als während meiner Schulzeit. Was ich allerdings mitgenommen habe, ist das es nach wie vor kein 100%ig bewiesenes Gedanken-Modell gibt, das alles erklärt. Das Atom-Modell, das wir alle kennen, ist schon lange überholt. Ich habe einige Vorträge zu diesem Thema angehört und wenig bis gar nichts verstanden. Was ich verstanden habe, ist das alles irgendwie mathematisch nachweisbar, aber - schon aufgrund der rein gedanklichen Existenz dieser Theorien - vom Normalsterblichen nicht begreifbar ist.

Vielleicht kann es ein Physiker wirklich begreifen, viele behaupten es, ich bezeifle es allerdings… Wie auch immer, es geht um den Normalsterblichen, wie mich, der etwas benutzt, was er nicht wirklich begreifen kann.

“Wo bleibt das UFO?”

Wir Menschen neigen dazu, zu glauben, wenn wir ein Wort für etwas haben, dass wir auch wirklich begreifen, was “es” ist. Und wenn wir es scheinbar begriffen haben, ist es nichts Besonderes mehr. An die alten Götter glaubt niemand mehr. Nicht Zeus schleudert die Blitze, es sind Wolkenschichten mit elektrischer Ladung.Und schon hat der Blitz seinen Zauber verloren.

“Das UFO?!”

Da komm ich gleich drauf. Mit dem Beginn der “Verwissenschaftlichung” unserer Welt, gingen die Geschichten verloren. Interessanterweise scheinen wir Menschen allerdings Geschichten zu brauchen. Drum werden neue erfunden oder alte Geschichten werden in neuem Licht betrachtet und … tataa … verwissenschaftlicht. Ich denke da unter anderem an “Wunder”, die plötzlich über Naturphänomene “erklärt” werden. Es gibt spannende populärwissenschaftliche Publikationen, die z.B. die Bibel erforschen und Geschichten aus dem Alten Testament wie den “Brennenden Dornbusch”, die “10 Plagen” und was es noch alles gab, wissenschaftlich erklären und damit (ob bewusst oder unbewusst) entzaubern.
Dabei geht es in diesen Geschichten nicht darum, ob das alles wirklich genauso war. Es geht um die tiefe, innere Wahrheit darin - die Message.

Ich finde es höchst schwierig und z.T. auch enorm gefährlich, alles und jedes Rationalisieren zu wollen, eben weil die “Message”, der Kern, das um was es wirklich geht, plötzlich keine Bedeutung mehr hat. Die “mytische Hülle” scheint also so etwas wie die Trägersubstanz zu sein. Der Löffel Zucker, mit dem man die Medizin schlucken kann.

Bewusst oder unbewusst, kommt die mythische Seite in uns allen aber wieder zum Vorschein. Wie? Durch Bücher, Filme, Serien. Wie sonst lässt sicher der Fantasy-Boom der letzten Jahre erklären? Unmengen an Comic-Verfilmungen. Alle arbeiten mit mytischen Mitteln.

Das UFO ist eines der Symbol eines modernen Mythos. Ich glaube an unidentifizierbare Flugobjekte, ich glaube nicht an Außerirdische, die uns besuchen oder besucht haben.

An was ich glaube, ist unser Bedarf an Mythen, Märchen, Sagen und Geschichten.

Dez. 03

Help-Portrait in den Pasing Arcaden

Nov. 24

Eine tolle Sache! Bitte einfach mal die Seite Ankucken und Teilen!

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Nov. 23

“Why can’t we have horns on it? It’s our fucking record!” — Phil Collins (on ABACAB)