FastFoodVideo - Pete's privater Blog

Monat

März 2013

3 Einträge

Peter Burger "Der Hypochonder Überlebt" - Mein Auftritt beim Augustiner Starkbier 09.03.2013 live

Mein Auftritt beim “Augustiner Starkbier” 2013 des Millionendorf-Theaters e.V. München

Live aufgenommen am 09.03.2013 im Grünen Saal des Stammhauses “Zum Augustiner”.

Ausschnitt aus meinem Programm “Der Weltuntergang und andere Kleinigkeiten” - zum Zeitpunkt der Aufnahme brandaktuell :)) Inzwischen hat uns die Realität überholt

Thema? Tja, der Weltuntergang eben :) Mit zauberhafter Einleitung von Girgl Floßmann und Zwischenspiel der Hinterberger Musikanten.

Mar 26, 2013
#Kabarett #Audio #FastFoodAudio #Weltuntergang #ADHS #Pferdefleisch #Bayern #bayerisch #Humor #GEZ #Ude #Apokalypse #Papst #Stadtstaat #Vatikan #Exorzismus #Satire #Veganer #Vegan #Vegetarier #Vegetarisch #Hunger #Krankheit #Krieg #Tod #Lasagne
Mein Album "Venedig" auf Flickr → flic.kr

Fotos von meinem Kurztrip nach Venedig - kommen vermutlich nach und nach welche dazu

Mar 12, 20131 note
#Foto #Fotografie #Venedig #Venezia #Italien #Italia #Flickr
Ach so, du arbeitest mit dem Computer, damit könnte ich das auch!

Herrschaften das nervt! Seitdem ich mich mit digitaler Bild- und Videobearbeitung auseinandersetze (und das mach ich jetzt auch schon fast 20 Jahre lang) höre ich immer den gleichen Satz:

“Ach so, du arbeitest mit dem Computer, damit könnte ich das auch!”

Warum zur Hölle machst du’s dann nicht? Ist das unter deiner Würde? Komm, bitte, setz dich her, hier an meinen Computer und mach. Mach genau das, was ich mache!

“Ich kenn ja das Programm nicht.”

Dann kannst du’s also doch nicht?

“Klar könnte ich, wenn ich das Programm kennen würde.”

Ist natürlich ein großartiges Argument. Wenn ich das könnte, was du kannst, dann könnte ich das auch…

“Ja aber mit dem Computer ist doch alles einfacher.”

Ja und mit nem Pinsel ist es auch einfacher ein Bild zu malen, als mit einer Klobürste - je nach Bild natürlich. Computer und Software sind Werkzeuge. Genau wie ein Hammer, eine Säge und ein Schraubenzieher Werkzeuge sind. Klar, erleichtert der Computer vieles, aber er ist auch kein (um ein oft strapaziertes geflügeltes Wort aus der Tontechnik zu verwenden) Klärwerk: Wenn ich Scheiße reinpumpe, dann kommt auch Scheiße raus. Da hilft kein Filter.

Und klar, ich hab auch schon zu viele durchschnittliche Fotos gesehen, die mit ein paar Instagram-Filtern aufgehübscht wurden und die trotzdem durchschnittliche Bilder bleiben.

“Genau davon spreche ich doch: Bearbeitung! Die Kunst liegt doch darin, gleich ein tolles Bild zu machen und nicht erst durch Bearbeitung”

Nein! Die Kunst liegt darin, ein tolles Bild zu machen. Punkt. Wie du das erreichst, ist doch erst mal egal! Ob du das gleich mit der Kamera oder durch Bearbeitung machst, ist eine Frage der Herangehensweise. Jeder Bildermacher tut alles, um seinen Bildern etwas Besonderes zu geben. Durch “Warten auf den besonderen Moment”, durch einen “besonderen Blickwinkel”, durch “besondere Filter, die er vor die Linse schraubt” etc. etc. etc.

Kein Bild, das du jemals gesehen hast, ist unbearbeitet. Die Bearbeitung fängt mit der Wahl der Kamera, der Objektive, der Belichtungszeit, der Blende, des Blickwinkels… an.
In “analogen Zeiten” war die Wahl des Films, des Fotopapiers, die Entscheidung ob ich selbst Entwickle oder meine Negative an ein Labor gebe, etc. eine Bearbeitungsentscheidung. Und jedes Labor bearbeitet deine Bilder. Da werden Kontraste verstärkt oder abgeschwächt, da wird an der Farbigkeit gedreht, da wird ggf. zugeschnitten.

Die Bearbeitung, die ich am Computer mache ist eine subjektive, technische und manchmal auch künstlerische Entscheidung. Ich fotografiere meist in RAW, d.h. ich muss sowieso Entwickeln. Und Entwickeln ist Bearbeitung. Und meist fotografiere ich auch so, dass ich möglichst viel Bearbeitungsspielraum habe. Nicht weil ich nicht weiß, was ich mit dem Bild machen will, sondern weil ich ganz genau weiß, was ich mit dem Bild machen will und mir möglichst viel Bildinformationen erhalten möchte, um das mit dem digitalen Negativ machen zu können, was ich machen will.

“Warum machst du das Bild nicht gleich so, wie du es haben willst? Kannst du das nicht?”

Manchmal tatsächlich nicht. Weil manche Dinge mit meinen Werkzeugen Kamera und Objektiven in der Form nicht möglich sind. Wenn ich eine teurere Kamera oder teurere Objektive hätte, würden manche Dinge vielleicht auch gleich gehen. Aber Fotografie (und Video) sind in meinen Augen keine Technikschlacht.
Bei manchen anderen Dingen will ich mich schlicht und ergreifend beim Fotografieren nicht damit aufhalten, die Kamera für ein Billd genauso einzustellen wie ich sie für dieses eine Bild brauche, nur um sie beim nächsten Bild wieder umstellen zu müssen. Oder: Warum soll ich komplizierte Aufbauten machen, um beispielsweise Licht abzuschatten, wenn es in der Nachbearbeitung manchmal schneller und unkomplizierter geht und ich damit die exakt gleiche Bildwirkung erziele? Da fotografiere ich lieber “neutral” und forme das Bild in der Nachbearbeitung genau so, wie ich es mir bei der Aufnahme vorgestellt habe.
Dazu muss ich allerdings exakt wissen, was geht und was nicht geht und ich muss meine Werkzeuge beherrschen. Nicht alles ist in der Nachbearbeitung möglich.
Ein ausgefressener Himmel ist ein ausgefressener Himmel, abgesoffene Schatten sind abgesoffene Schatten, da kann ich auch in der Nachbearbeitung nichts mehr machen. Wenn das Rot des Sonnenuntergangs allerdings in der Aufnahme nicht so knallt, wie ich das haben möchte, kann ich natürlich die Sättigung in der Kamera erhöhen und gleichzeitig riskieren, dass der Moment vorbei ist. Oder ich fotografiere “safe” und drehe danach das Rot in der Nachbearbeitung genau so, wie ich es gesehen habe bzw. haben möchte.

Du könntest das, was ich kann auch (vermutlich sogar besser als ich), wenn du mit dem Computer arbeiten würdest?

Im Ernst: Das glaub ich dir sogar! Ich könnte auch Häuser bauen, wenn ich Architekt wäre. Ich bin aber keiner. Und deshalb erkläre ich auch keinem Architekten, ich könnte das auch.

Mar 8, 20131 note
#rant #Foto #Fotografie #Video #Nachbearbeitung #Kunst

Februar 2013

2 Einträge

Das Verräterische Herz FastFoodAudio

“Das Verräterische Herz”
von Edgar Allan Poe

nach der gemeinfreien Übersetzung von Theodor Etzel

Eine kleine FastFoodAudio-Produktion
Musik: Industrial Music Box by Kevin MacLeod (incompetech.com)


Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Feb 7, 20131 note
#Edgar Allan Poe #Poe #Das Verräterische Herz #Das Schwatzende Herz #Kurzgeschichte #Audio #Hörbuch #Hörspiel #Klassiker #Podcast #Story #Horror #Grusel #gruselig #Herz #Auge #Krimi
Feb 1, 201354 notes
#nerd #sarcasm #Sarkasmus

Januar 2013

4 Einträge

Wir Bühnentiere sind doch ein schräges Völkchen. Was uns im echten Leben fertig macht, das genießen wir im Rampenlicht. Viele werden es in meiner derzeitigen Situation vielleicht als unangebracht ansehen, aber ich kann nicht anders. Ich vermute mal, dass selbst Kokain keine solche Abhängigkeit erzeugen kann, wie das Lampenfieber, das Lachen und der Applaus.

Schräg? Ja! Definitiv. Wir quälen uns, unsere Lieben und unsere Mitspieler um dem Publikum das zu geben, was es möchte. Und gibt es etwas Schöneres als das?

Ab 25. Januar drei Wochen lang immer Freitag und Samstag auf der Bühne des Millionendorf-Theaters München: “Bitte Keine Blumen” - eine turbulente Komödie in drei Akten um einen Kranken, der nicht krank ist.

Spielort: Grüner Saal des “Stammhauses zum Augustiner” in der Neuhauserstraße

Jan 21, 20132 notes
#Theater
“

Und dann, mit einem Mal - ganz plötzlich - begann sich das Licht, das hinter der Wand aus dunklen Wolken verborgen war, langsam, ganz langsam seinen Weg durch die Finsternis zu bahnen.

Einem einzelnen, feinen Strahl Sonnenlichts gelang es schließlich, bis auf den ausgetrockneten, steinigen Boden der Einöde, die nun schon seit Wochen unter der undurchdringlich scheinenden Staubwolke der letzten Monate lag, hindurchzudringen.

Und ein leiser, feiner Ton erklang, wurde lauter und lauter. Harmonien erfüllten die ehemals toten Schluchten. Die Musik war zurückgekehrt ins Tal der Stille. Das Leben begann erneut.

”
—Thomas Dunkler (aus “Das Buch N”)
Jan 14, 20131 note
#quote #zitat #musik #dunkelheit #thomas dunkler #roman #trauer #hoffnung #Ganz privat
“Comedy = truth + pain” —John Vorhaus (“The comedy toolbox - How to be funny even if you’re not”)
Jan 9, 2013
#comedy #komödie #quote #zitat #John Vorhaus #writing #book
Jan 2, 20131 note
#black

Dezember 2012

4 Einträge

Ohoo... Instagram

Instagram rudert zurück? Man glaubt es kaum.

“Ne, war ja alles gar nicht so gemeint. Und überhaupt: Ihr habt das alles falsch verstanden… Aber weil ihr alle voll sauer seid und wir euch zuhören, haben wir mal die ganzen missverständlichen Passagen entfernt.”

Ja, ne, is klar: War nie so gemeint, aber weil ihr uns alle falsch verstanden habt…

Ich bin ja eigentlich kein Freund von Shitstorms, aber manchmal, aber manchmal… ;)

http://blog.instagram.com/post/38252135408/thank-you-and-were-listening

Dec 19, 2012
#Instagram
Instagram Blog: Privacy and Terms of Service Changes on Instagram → blog.instagram.com

instagram:

Our community has grown a lot since we wrote our original terms of service. To get things up to date for the millions of people now using Instagram, we’re bringing you new versions of our Privacy Policy and Terms of Service.

Here are a few key updates:

  • Nothing has changed about your photos’…

Alright, Instagram, nice to have known you! Bye, bye! Not angry, because you’re about to sell the pictures of users, but angry about that you don’t even ask.

Uuuund tschüss, Instagram! Bilder zu verkaufen ohne zu fragen geht gar nicht!

Dec 18, 2012944 notes
"Bühnchen und Bliemchen" - oder: "Aufklärung"

Ich werde immer wieder gefragt, was es mit dem UFO auf sich hat, das immer wieder *bei* und auch *an* mir auftaucht. Da will ich jetzt mal für Aufklärung sorgen:

UFO

image


Kurzversion: Es ist über die Jahre eine Art Logo geworden. Ich habe es vor Jahren mal gezeichnet und es ist immer wieder in genau dieser Form in meinen Arbeiten aufgetaucht.

Lange Version: Ich glaube an Geschichten. Unsere gesamte Zivilisation baut auf Geschichten auf, auf Märchen, Sagen und auch religiösen Texten (sofern man das alles voneinander trennen möchte). Sie behandeln direkt oder indirekt unser Dasein als Mensch, unsere Probleme unsere Ängste, unsere Wünsche und unsere Träume und sie bieten Lösungsansätze - meist indirekt.

Das schöne daran ist, das diese Texte niemals mit erhobenem Zeigefinger moralisieren, sondern unterbewusst Möglichkeiten unserer menschlichen Weiterentwicklung und zeigen und demonstrieren, wie unsere Gesellschaft funktioniert oder eben nicht funktioniert. Alles größtenteils auf metaphorischer Ebene.

“MOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOMENT”, höre ich da schon den einen oder anderen aufschreien, “Märchen sind nicht moralisierend? Sind nicht zeigefingerhaft?”

Nein, sind sie nicht.

“Aber, halt, Stopp, Auszeit! Woher bitte kommt denn der Satz «Und die Moral von der Geschicht»? Aus Märchenbüchern, oder?”

Ja, stimmt!

“Ha-haaaaaaaaaaaa!”

Nix, ha-haaaaaaaa! Die Märchen, die wir kennen, sind größtenteils überarbeitet, von den Grimm-Brüdern, oder von wem auch immer. Die echten, wahren, unveränderten Volks-Märchen, Sagen und Geschichten, sind (noch) wesentlich weniger stromlinienförmig, als das, was in Büchern steht. Märchen entstanden über Jahrhunderte und Jahrtausende, wurden von Mund zu Ohr, von Mund zu Ohr und von… ja, Mund zu Ohr weitergegeben. Die Grimms (bleiben wir bei ihnen) haben viele davon gesammelt und editiert, Moral hinzugefügt. Kann man sich mal ausgiebig damit beschäftigen, wenn man möchte. Großartiges Buch zum Thema “Kinder brauchen Märchen” von Bruno Bettelheim. Ob man Bettelheims Interpretationen nun alle so hinnimmt, sei jedem selbst überlassen, trotzdem hat mir dieses Buch die Augen geöffnet. Märchen sind mehr als Zeitvertreib oder spannende Lektüre, mehr als nicht-medikamentöse Einschlafhilfe für Kinder. Aber das führt zu weit jetzt. Vielleicht schreib ich mal mehr über Märchen…

Das UFO, darum soll es gehen. Jede Zivilisation hat ihre Geschichten, ihre Götter und ihre übernatürlichen Kräfte. In unserer - ach so aufgeklärten - Zeit ist kein Platz mehr dafür. Wir haben ja die Wissenschaft und die Wissenschaft erklärt uns alles. Es gibt nichts Übernatürliches mehr. Für diejenigen, die das jetzt nicht verstanden haben: Das war Sakasmus.

Die Wissenschaft erklärt überhaupt nichts. Bestenfalls beschreibt sie. Niemand konnte mir bisher so wirklich erklären, wie so eine einfache Sache wie eine Glühbirne funktioniert.

“Naja, das ist doch ganz einfach. Schalter an, Strom fließt… also Elektonen fließen durch einen Draht… dann durch Glühwendel in einer Glühbirne… Reibung uns so… die wird heiß und es gibt Licht. Ist doch ganz simpel.”

Klar, du beschreibst, wie es funktioniert, aber wieso bewegen sich Elektronen durch feste Materie?

“Naja, feste Materie ist das ja nicht so ganz wirklich. Elekrtronen sind total winzig und so ein Draht… der besteht aus Atomen, die sind etwas größer und da ist Platz zwischen… und in dem Platz fließen die Elektronen.”

Aber warum fließen die?

“Was weiß ich? Elektromagetismus. Ist doch egal, Hauptsache es funktioniert!”

Stimmt, völlig egal! Es funktioniert. Und das ist die Hauptsache. Ich habe mich nach meiner Schulzeit noch weniger mit Physik beschäftigt, als während meiner Schulzeit. Was ich allerdings mitgenommen habe, ist das es nach wie vor kein 100%ig bewiesenes Gedanken-Modell gibt, das alles erklärt. Das Atom-Modell, das wir alle kennen, ist schon lange überholt. Ich habe einige Vorträge zu diesem Thema angehört und wenig bis gar nichts verstanden. Was ich verstanden habe, ist das alles irgendwie mathematisch nachweisbar, aber - schon aufgrund der rein gedanklichen Existenz dieser Theorien - vom Normalsterblichen nicht begreifbar ist.

Vielleicht kann es ein Physiker wirklich begreifen, viele behaupten es, ich bezeifle es allerdings… Wie auch immer, es geht um den Normalsterblichen, wie mich, der etwas benutzt, was er nicht wirklich begreifen kann.

“Wo bleibt das UFO?”

Wir Menschen neigen dazu, zu glauben, wenn wir ein Wort für etwas haben, dass wir auch wirklich begreifen, was “es” ist. Und wenn wir es scheinbar begriffen haben, ist es nichts Besonderes mehr. An die alten Götter glaubt niemand mehr. Nicht Zeus schleudert die Blitze, es sind Wolkenschichten mit elektrischer Ladung.Und schon hat der Blitz seinen Zauber verloren.

“Das UFO?!”

Da komm ich gleich drauf. Mit dem Beginn der “Verwissenschaftlichung” unserer Welt, gingen die Geschichten verloren. Interessanterweise scheinen wir Menschen allerdings Geschichten zu brauchen. Drum werden neue erfunden oder alte Geschichten werden in neuem Licht betrachtet und … tataa … verwissenschaftlicht. Ich denke da unter anderem an “Wunder”, die plötzlich über Naturphänomene “erklärt” werden. Es gibt spannende populärwissenschaftliche Publikationen, die z.B. die Bibel erforschen und Geschichten aus dem Alten Testament wie den “Brennenden Dornbusch”, die “10 Plagen” und was es noch alles gab, wissenschaftlich erklären und damit (ob bewusst oder unbewusst) entzaubern.
Dabei geht es in diesen Geschichten nicht darum, ob das alles wirklich genauso war. Es geht um die tiefe, innere Wahrheit darin - die Message.

Ich finde es höchst schwierig und z.T. auch enorm gefährlich, alles und jedes Rationalisieren zu wollen, eben weil die “Message”, der Kern, das um was es wirklich geht, plötzlich keine Bedeutung mehr hat. Die “mytische Hülle” scheint also so etwas wie die Trägersubstanz zu sein. Der Löffel Zucker, mit dem man die Medizin schlucken kann.

Bewusst oder unbewusst, kommt die mythische Seite in uns allen aber wieder zum Vorschein. Wie? Durch Bücher, Filme, Serien. Wie sonst lässt sicher der Fantasy-Boom der letzten Jahre erklären? Unmengen an Comic-Verfilmungen. Alle arbeiten mit mytischen Mitteln.

Das UFO ist eines der Symbol eines modernen Mythos. Ich glaube an unidentifizierbare Flugobjekte, ich glaube nicht an Außerirdische, die uns besuchen oder besucht haben.

An was ich glaube, ist unser Bedarf an Mythen, Märchen, Sagen und Geschichten.

Dec 17, 2012
#Ganz privat #Mythen #Märchen #Geschichten #Götter #Wissenschaft #UFO #Tattoo
Help-Portrait in den Pasing Arcaden → pasing-arcaden.de
Dec 3, 2012
#München #Munich #Pasing #Pasing Arcaden #Fotografie #Foto #Help Portrait #helpportrait #link #link tipp #link-tipp #charity

November 2012

11 Einträge

Nov 24, 20122 notes
#foto #fotografie #portrait #hilfe #helfen #charity #münchen #pasing
“Why can’t we have horns on it? It’s our fucking record!” —Phil Collins (on ABACAB)
Nov 23, 20121 note
#quote #music #Phil Collins #Genesis #ABACAB #Tony Banks #Mike Rutherford
Nov 19, 2012
#sunset #plane #clouds #wing
“I don’t put my personal feelings into pictures…I don’t make pictures to please me. I make them to please the audience.” - Alfred Hitchcock” —@dailyhitchcock
Nov 15, 20122 notes
#quote #zitat #film #movie #hitchcock
Bauerntheater?! Ein Statement.

Da hat er schon Shakespeare gespielt (o.k. in der Schule), war zur Lesung eines klassischen ungarischen Stücks (o.k. auf deutsch) von der Uni Bamberg eingeladen, hat Regieassistenzen bei zeitgenössischen Opern (o.k. es war nur eine) und Konzepttheatern (o.k. war auch nur eins) gemacht, hat ein Märchen inszeniert, Brecht gespielt, Theaterwissenschaft und Germanistik (und ein bisschen Psychologie) studiert, Hörspiel gesprochen und gilt gemeinhin nicht als komplett bescheuert, sondern zumindest als durchschnittlich intelligent, warum zur Hölle macht der Burger jetzt auf Bauerntheater???!!!

Lange Antwort? Oder lieber die kurze?

Mach ma erst die kurze: Weils Spaß macht! So, das muss eigentlich reichen. Brauch mich ja nicht rechtfertigen dafür, was ich mache :)

Trotzdem geb ich eine lange Antwort, nicht als Rechtfertigung, sondern als Statement.

Ich liebe Komödie in jeglicher Couleur, sei es Film, sei es Theater, sei es in Text oder Bild. Ich bin mit Bauerntheater, Volkstheater, Mundartkomödie ganz im allgemeinen aufgewachsen und unglaublich fasziniert davon. Ich spiele seit etwa acht Jahren im Ensemble des Münchner Millionendorf-Theaters derbste bayerische Komödie und habe jede Minute auf der Bühne genossen. Nicht jede Minute hinter der Bühne, das geb ich offen zu, aber auf der Bühne eigentlich jede. Es gibt nichts großartigeres im Leben, als Menschen eine schöne Zeit zu bereiten, sie zum Lachen zu bringen. Die strahlenden Gesichter zu sehen und von wildfremden Menschen als “Freund” betrachtet zu werden, der sie durch den Abend begleitet.

Das Lachen des Publikums ist die schönste Belohnung für die harte Arbeit, denn Komödie (ganz allgemein) ist das schwierigste Genre, das es gibt. Der Beweis für mich ist alleine schon die Tatsache, dass es so viele wahnsinnig schlechte Komödien gibt.

Was ist eine schlechte Komödie? Eine Komödie, die nicht lustig ist. Punkt.
Und wann ist eine Komödie lustig? Tja, schwierig zu beantworten… Merkt ihr was?

Woody Allen hat mal auf die Frage “What is funny?” geantwortet “A man slipping and falling. If people laugh, it’s funny. If not, it’s not”

Komödie ist unglaublich kontextabhängig. Komödie ist ein Blick auf die Welt aus einem alternativen Blickwinkel. Dinge sehen, die man sonst nicht sieht. Ein Zerrspiegel auf unsere (scheinbare) Realität, ein Vergrößerungsglas, das die schiefen oder auch erschreckenden Dinge im Leben überzeichnet und übertreibt. Sie auf eine andere Ebene hebt, so dass wir sie aus einem anderen Winkel betrachten können, ohne Angst und sogar darüber Lachen können.

“Warum soll ich über erschreckende Dinge lachen? Das ist doch furchtbar!”

Nein, ist es nicht!

Aus zwei Gründen: Zum einen ist es wichtig, dass die unangenehmen Sachen im Leben nicht totgeschwiegen und vergraben werden. Wir alle haben Ängste. Ängste blockieren uns. Ängste lähmen uns. Ich muss meine Ängste überwinden, um aktiv werden zu können.
Zum anderen heißt über ein Tabuthema Witze zu machen auch ent-tabuisieren. Das “Böse” aus dem Dunkel zu zerren und sich aktiv damit zu beschäftigen. Die Angst davor zu verlieren und sich durch das Lachen zu befreien.

Heißt das, in der Komödie gibt es keine Tabus?

Das ist die Schwierigkeit:

Um etwas lustig zu finden, muss ich zum einen den gleichen Blickwinkel haben, wie der “Komödien-Macher”. Dem Komiker (dem Komödiant, Comedian, Kabarettisten… fill in the blanks) muss es gelingen, sein Publikum zu einem Ort zu führen, von dem aus es den gleichen Blickwinkel hat, wie er. Wenn ihm das nicht gelingt, ist die Komödie nicht gut.
Jedes Publikum ist anders. Insofern ist das oft unglaublich schwierig. Mal hat man ein einfaches Publikum, das sich bereitwillig an die Hand nehmen und zu einem “neuen Ort” führen lässt, manchmal ist es schwieriger und manchmal geht es gar nicht.

Ich habe kürzlich einen extrem faszinierenden und wahnsinnig klugen Artikel von Lindy West über Tabu-Themen im Bereich Comedy gelesen. Speziell geht hier um “Rape-jokes” (also Witze über Vergewaltigung). Darf man das? Darf man das nicht?
Aber lest selbst: How to make a rape joke

Als Komiker (bleiben wir bei diesem Wort), muss ich dem Publikum die Möglichkeit geben, sich wohl zu fühlen, so wohl, dass es nicht nur passiv konsumiert, sondern bereit ist, sich auch auf neue - vielleicht unangenehme - Themen einzulassen. Ich darf das Publikum nicht vor den Kopf stoßen. Ich muss es sachte, und augenzwinkernd heranführen, gleichtzeitig genügend Spannung aufbauen um ein kathartisches Lachen zu ermöglichen.

Der Komiker lebt immer in dieser schizophrenen Welt, das Publikum soweit bringen zu müssen, dass die Zuschauer die Figur, die er auf die Bühne (auf den Bildschirm oder aufs Papier) bringt, nahe genug an sich heran zu lassen, um bereit zu sein ihr überall hin zu folgen. Auf der anderen Seite muss das Publikum auch weit genug von der Figur entfernt sein, um über sie Lachen zu können.

Die komische Figur muss durch die Hölle gehen, darf aber nicht leiden. Ihr müssen die schlimmsten Dinge geschehen, sie darf aber nicht verletzt werden. Wir entfernen uns mit der Komödie aus der uns bekannten Welt in eine komplett neue Welt, die unserer allerdings so ähnlich ist, dass wir Parallelen ziehen können. Dass wir in diesem Zerrspiegel die Probleme unseres Lebens sehen, davon aber nicht so vor Angst gelähmt sind, dass wir die Augen vor ihnen verschließen.

Was hat das mit Bauerntheater zu tun? Das Bauerntheater stellt meist das Kleinbürgertum mit all seinen kleinen und großen Beschwerden dar. Den normalen Menschen. Das “du und ich”… Naja, vielleicht das “ich”… Ob “du” der Normalsterbliche bist, der die gleichen Probleme hat wie “ich”, weiß ich natürlich nicht. Es kann ja durchaus auch sein, dass du einer aus der intellektuellen Oberschicht bist, der mit den Problemen der Normalsterblichen nichts zu tun hat, weil er weit über ihnen in seinem Elfenbeinturm thront. ;)

Ich mag die Komödie, weil die Komödie (so im allgemeinen - Ausnahmen bestätigen die Regel) eine bessere Welt will, ohne das Schlechte abzuleugnen oder es als unüberwindlich darzustellen.

Weil sie mir hilft, mit den Ungerechtigkeiten und dem Schlechten in der Welt klar zu kommen, weil sie vieles relativiert. Weil der Komiker aktiv etwas Positives aus seinen Ängsten macht: er kreiert Lachen! Positive Energie!

Hey, der “Tod” mag furchtbar sein, aber er ist auch nur so’n dürrer Kerl mit Sense. Außerdem hat er keine Freunde… außer vielleicht “Seuche” und “Hunger”… und wie hieß der vierte Apokalyptische Reiter? Krieg? Mit denen würd ich auch keinen trinken gehen wollen, abends. Schon allein, weil ich immer Angst hätte, dass mir Seuche in’s Bier hustet…

Ach ja, außerdem mag ich Happy Ends! So, jetzt isses raus! Ich MAG Happy Ends! Weil mir Happy Ends das Gefühl vermitteln, das alles Gut wird, wenn wir nur was tun, einfallsreich, fleißig und ehrlich sind. Und das ist eine Welt, in der ich leben möchte und die ich auch für realistisch halte, wenns nicht diese ganzen negativ-Denker, diese blockierenden Pessimisten gäbe, die sagen, “Es hat eh alles keinen Sinn… Warum soll ich was machen?”
Ich gehe jeden Abend jeder Spielzeit nach Hause und denke mit einem Glücksgefühl daran, dass unser Publikum, teilweise alte, schwer-kranke Menschen, den Weg auf sich genommen haben zu uns zu kommen und mit einem positiven Gefühl wieder in ihre Welt zurück kehren.
Macht mich das zu einem besseren Menschen? Das bezweifle ich. Aber Komödie macht die Welt zu einem besseren Ort.

Nov 11, 2012
#Komödie #Comedy #Theater #Woody Allen #Angst #Lachen #Witz #gags #Volkstheater #Bauerntheater #Mundart #bayerisch #Bayern #München #Millionendorf-Theater #Polemik #polemisch #Ganz privat
“I believe entertainment can aspire to be art, and can become art, but if you set out to make art, you’re an idiot.” - Steve Martin” —
Nov 11, 2012
#quote #Zitat #Steve Martin
“Be yourself; everyone else is already taken.” - Oscar Wilde” —
Nov 11, 20122 notes
#quote #Zitat #Oscar Wilde
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